Was Sie über "ceramic" oder Keramik Produkte zur Reibungsminderung wissen sollten:

 

Hier können Sie was lernen.

Nicht unbedingt was Sie sich gedacht haben, aber Sie sind hier goldrichtig, wenn Sie sich informieren wollen, wie man Produktbehauptungen bewerten soll. Es geht um Ihr Geld, Ihr Fahrzeug.

Keramik wird z.B. in Formel 1-Motoren eingesetzt. Also muss es gut sein, oder ?

Wussten Sie, dass KeramikTEILE eingesetzt werden, weil sie wesentlich standfester sind als Alu, nicht, weil sie einen niedrigeren Reibungskoeffizienten haben als Metall.

Nirgendwo (außer die Behauptungen in der beanstandeten Werbung) haben wir Reibwerte für Keramik-Pulver finden können. Für Massivteile liegen die Werte weit über die für PTFE.


Falsche Produktversprechungen !

Wir waren mit vielen der zu Keramikprodukten getroffenen Versprechungen usw., die früher auf dieser Homepage zu lesen waren (und bei anderen Keramik-Anbietern auch – teilweise immer noch), absolut nicht einverstanden. Solch unseriöses Verhalten kann, weil von Interessensgegnern leicht verallgemeinert, auch für das Ansehen der ehrlichen Zusatz-Anbieter schädlich sein. Es kann auch nicht in Ihrem Interesse sein, oder ?

Um Klarheit zu schaffen, haben wir eine einstweilige Verfügung bei Gericht beantragt. Die Richterin hat eingesehen, dass – wie von uns vorgetragen – viele "Fakten" entweder unfundiert oder gar falsch und bewusst irreführend waren und hat unseren Antrag zugestimmt.

Weil der Homepage-Inhaber daraufhin die eidesstattliche Versicherung abgab, fiel diese Homepage, wo Sie sich jetzt befinden, in unserem Schoß. Wir wollen sie dazu zu verwenden, um sauberere Verhältnisse beim Anbieten von reibungsmindernden Produkte zu schaffen.

Gut informierte Kunde sind die besten Kunden !

Wir vertreten den Ansicht, dass der gutinformierte Kunde der beste Kunde ist. Wenn Sie dieser Ansicht zustimmen, dann werden Sie auch mit uns einig sein müssen, dass man nur durch relevante (nicht aber durch irrelevante) Fakten (und noch weniger durch unfundierte Behauptungen und Märchen) seine Meinung bilden kann.


Irreführung !

Viele Anbieter von Keramik-Produkten wollen, dass Sie die Hitzebeständigkeit ihrer Produkte (3000°C wird einheitlich angegeben) als besonders wichtig für Ihren Motor verstehen. Wieso denn ? Solch ein Produkt wird doch dem Öl zugegeben und kann nur dorthin, wo auch das Öl hin (und überleben !) kann. Kaum ein Öl hält mehr als 180°C auf die Dauer aus (die oberste Grenze ist ca. 220°C) und konstruktiv wollen die Motorbauer selten mehr als 130°C überschreiten. Es ist zwar beruhigend zu wissen, dass zum Beispiel bei PTFE-Beschichtungen die Beschichtung gut 280°C aushält, aber wem sollen 3000°C nützlich sein und wieso sollen sie dem Autofahrer von höherem Relevanz als 280°C sein ? Offensichtlich geht man hier bewusst auf Bauernfang (nur sind die Bauer heutzutage bei weitem nicht so dumm !).

Auch werden Aussagen gegen PTFE-Produkte getroffen, die total gelogen sind. Haftung auf Metall ? Angeblich "Keine", obwohl wir 80.000 in einem Test nachgewiesen bekamen. Für Keramik dagegen behauptet man 50.000 km, ohne sich die Mühe zu machen, die Haltbarkeit je ernsthaft oder überhaupt geprüft zu haben. Verbrennungsprodukte "giftig", obwohl sowohl DuPont (Erfinderin von PTFE) als auch die weltführende Enzyklopädie der Chemie eindeutig bestätigen, dass dies nicht der Fall ist. FCKW soll PTFE enthalten, obwohl der Formel (C2F4)n lautet, also kein "K" und auch kein "W".


Wo sind die Testwerte ?

Wir haben bei allen Anbietern vergebens versucht, glaubwürdige Testberichte für Keramikbeschichtungen zu finden. Fast kein Anbieter will/kann so was zeigen. Behauptet wird dagegen viel. Es gibt zwar ein "TÜV-Zertifikat", aber zur Produktleistung sagt dies nichts, gar nichts.

Neuerdings sind wir auf Fahrrad-Bremsschuhe gestoßen, die ganz stolz "mit Keramik" verkauft werden. Für diese liegen uns auch keine Testwerte vor, aber man darf doch hoffen, dass diese Reibung in hoher Maße erzeugen.

Wir haben es nicht nötig gefunden, wie mindestens ein Keramik-Anbieter, ein "Institut" zu gründen, welches auf Knopfdruck "Zertifikate" erzeugt.

Wo wohnen die Verfasser der Empfehlungsbriefe ?

Wir haben auch vergebens versucht, mit Hilfe von "KlickTel" die Verfasser der wenigen Anwender-Briefe, die man abrufen kann (viel mehr werden behauptet, sind aber nicht verfügbar !), ausfindig zu machen. Gäbe es eine "Fahrschule Hubermüller" oder eine "Spedition Hanswurst" überhaupt in Deutschland, hätten wir diese mit Hilfe dieses Suchprogramms finden müssen. Fast keiner Verfasser eines Referenzschreibens war auf dieser Weise zu finden. Dass die Anschriften "wegen Datenschutz unkenntlich" gemacht "werden mussten", findet bei uns keinen Verständnis, nur weiteren Anlass für Verdacht. Grundsätzlich veröffentlichen wir nur Briefe mit voller Anschrift und Telefonnummer. Wir halten sogar Briefe zurück, welche nach unserer Meinung zu euphorisch über die Kraftstoff-Ersparnisse berichten, weil die erreichte Werte bestimmt auch auf andere Faktoren zurückzuführen sind, wie zum Beispiel die Reinigung geklebter Kolbenringe und verkrusteter Einspritzdüsen.


Behauptungen jenseits von.......

Es wundert uns nicht, dass man die Verfasser dieser Briefe (auch dann, wenn sie tatsächlich existieren würden) geheim halten möchte, weil die angegebenen Kraftstoff-Ersparnisse weit jenseits des Möglichen liegen.

Ohne fundierte Nachweis, keine Aussage !

Nach dieser Devise handeln wir. Ist es zu viel zu verlangen, dass andere Anbieter sich – Ihnen gegenüber – auch so verhalten ?

In den USA traut man sich seit lange nicht, unfundierte bzw. unwahre Behauptungen zu treffen, weil es dort einen aktiven und extrem potenten Verbraucherschutz gibt. Wegen der Erfahrung, die einige Lieferanten von angeblich reibungsmindernden Produkte in den Händen der "Federal Trade Commission" gemacht haben (Strafen bis zu $10 Millionen), haben die Hersteller von Keramikbehandlungen, zum Beispiel, es erst gar nicht gewagt, dort groß in die Öffentlichkeit aufzutreten. TV-Werbespots für z.B. chlorhaltige Produkte, dürfen seit ca. 3-4 Jahren in dem noch in Deutschland bekannten Form in den USA nicht mehr erscheinen.

Wie wird man ein "gut informierte Kunde" ?

Sie sollten Produktbehauptungen, -versprechungen und sogar -Testberichte kritisch lesen, um der "gut informierte Kunde" zu werden.

Für Sie stellen wir im Detail alle uns bekannten Behauptungen (auch als Download) zur Veerfügung. So erfahren Sie einiges über die unseriösen Praktiken, die es leider in dieser Sparte gibt - und wie man diese erkennt: Erfahren Sie mehr über 21 "unglaubliche" Behauptungen


Eine umfangreiche Web Seite über Verschleissminderung und Kostensenkung durch längere Lebensdauer und weniger Sprit- und Ölverbrauch, halten wir hier für Sie bereit.


 
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